Erläuterungen zu der Maschinengruppe Holzspaltgeräte

Die Daten der Marktübersicht beruhen auf Herstellerangaben. Baugleichheiten verschiedener Fabrikate sind möglich.

Die Datentabellen sind untergliedert in

  1. Reine Spaltgeräte.
  2. Schneidspaltgeräte, d.h. Maschinenkombinationen von Querschneideinrichtung und Spaltgerät.

In der Praxis erfolgt der Antrieb der Spalter am häufigsten von Elektromotoren. Weitere oft angebotene Antriebe sind der Antrieb über die Hydraulikanlage des Basisfahrzeuges (meist Schlepper), der Antrieb über eine Zapfwellenaufsteckpumpe oder eine Gelenkwelle, der Antrieb über einen Aufbau-Verbrennungsmotor und die Kombination von zwei der einzeln angebotenen Antriebe (Wahlantrieb).
Einer der Anbieter, die Fa. STARFORT, bietet als bisher Einziger Spaltgeräte mit wasserhydrauli
schem Antrieb mittels Hochdruckreinigungsgerät an.

In allen Fällen besteht das Spaltwerkzeug aus einem hydraulisch längs oder schräg zur Holzfaser bewegten Keil bzw. Messer. Je nach Form dieses Spaltwerkzeuges entstehen 2 bis 12 Scheite je Werkzeughub.

Der Straßentransport der Spalter erfolgt meist im auf- bzw. eingeladenen oder angebauten Zustand. Straßentaugliche Einachsfahrwerke werden im Gegensatz zu anderen Maschinengruppen, z.B. Hackern und Stockfräsen, wenig angeboten.

Holzspaltgeräte und noch mehr Schneidspaltgeräte weisen ein merkliches Gefährdungspotential auf. Die Arbeitsschutzseite sollte beim Kauf deshalb besonders berücksichtigt werden. Bei GS-geprüften Geräten kann ein ausreichender Schutz vorausgesetzt werden. Ansonsten sollte zumindestens auf das Vorhandensein der EG- Konformitätserklärung geachtet werden.