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KWF-Prüfausschuss „Arbeitsschutzausrüstung“ vergab KWF-Gebrauchswertzeichen

Kriterien für Bekleidungs-Komfortklassen wurden festgelegt

Pressemitteilung 38/2009

Am 29. und 30. September trafen sich die Mitglieder des Prüfausschusses „Arbeitsschutzausrüstung“ des Kuratoriums für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) in der Zentralstelle in Groß-Umstadt zu ihrer Herbstsitzung. Unter dem Vorsitz von Gerd Thomsen berieten und begutachteten die Mitglieder des Ausschusses neue und zur Verlängerung der Anerkennung anstehende Produkte aus dem Bereich der Persönlichen Schutzausrüstung. Außerdem wurden die Anforderungen für Schutzbekleidung an den Stand der Technik angepasst.

Dem KWF-Ausschuss lagen Arbeitsanzüge, Sicherheitsschuhe und -gummistiefel sowie Nässeschutzanzüge und Kopfschutzkombinationen zur erstmaligen Vergabe des KWF-Gebrauchswertzeichens vor. Für einige Produkte sollte das Prüfzeichen erneut vergeben werden.

Zwei Schutzhosen der Firma Strong und eine Forstjacke der Firma Sioen wurden neu mit dem Gebrauchswertzeichen des KWF ausgezeichnet. Diese Produkte dürfen nun erstmals für zunächst fünf Jahre das begehrte grüne KWF-Siegel tragen.

Eine Verlängerung der Anerkennungen erreichten Nässeschutzanzüge und Faserpelzbekleidung der Firmen Grube, HF- Sicherheitskleidung und Thomi. Bei den Kopfschutzkombinationen wurde eine Anerkennung der Firma Grube verlängert. Insgesamt acht Sicherheitsschuhprodukte der Firmen Blount, Breidenbach-Torc, Haix und Remisberg dürfen das KWF-Gebrauchswertzeichen weiterhin tragen.

Darüber hinaus beschäftigte sich der Ausschuss mit der Frage der Grundanforderungen an Schutzbekleidung für Profiwaldarbeiter. Zum 1. Januar 2009 wurden die beiden Komfortklassen A und B eingeführt. Nun war es notwendig, die Anforderungen der Klassen eindeutiger zu definieren. Herstellern und Endkunden soll zugleich die Notwendigkeit der Merkmale begründet werden. Es wurden z.B. Kriterien in den Bereichen Schutz, Tragekomfort und Ausstattung neu festgelegt. Ab sofort werden diese Kriterien sowohl bei Neuanmeldungen zur KWF-Prüfung, als auch bei Anträgen auf Verlängerung der Anerkennung angewendet. In Kürze wird diese überarbeitet Liste als Informationsblatt an alle Hersteller und Vertreiber von Persönlicher Schutzausrüstung versandt. Der Ausschuss plant außerdem für den 20.Januar 2010 ein Firmengespräch, bei dem u. a. auch alle Neuerungen vorgestellt und mit den Anbietern und Nutzern intensiver diskutiert werden sollen.

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Peter Harbauer

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