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Fachtagung "Forstliche Berufsbildung 2030" stellt Weichen für künftige Aus- und Fortbildung

"Diskurs zur Zukunft der forstlichen Bildung mit forstlicher Öffentlichkeit und Poltik dringend erforderlich"

Pressemitteilung 02/2018

Am 29. Mai findet im forstlichen Bildungszentrum Weilburg eine Fachtagung zum Thema „Forstliche Berufsbildung 2030“ statt. In der vom Arbeitsausschuss „Forstliche Bildungsstätten“ des Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) organisierten Tagung soll diskutiert werden, wie sich die forstliche Aus- und Weiterbildung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und den gestiegenen Ansprüchen der Gesellschaft an den Wald verändern muss. Die Ergebnisse sollen den Diskurs in der forstlichen Öffentlichkeit und mit der Politik ermöglichen und intensivieren.

„In den letzten Jahren haben sich die Rahmenbedingungen für die Forstwirtschaft in Deutschland und Europa rasant verändert. Das hängt einerseits mit den steigenden Ansprüchen der Gesellschaft an den Wald zusammen, andererseits muss die Branche aufgrund des demografischen Wandels den Nachwuchs vermehrt von der Attraktivität forstlicher Berufe überzeugen“, so Thilo Wagner, Obmann des KWF-Arbeitsausschusses „Forstliche Bildungsstätten“. Gleichzeitig werde es - insbesondere mit Blick auf das Altersklassenverhältnis des forstlichen Personals - auch immer wichtiger, den alternden Belegschaften zielgruppengerechte Weiterbildung anzubieten, so Wagner weiter.

Diese Entwicklungen haben auch Auswirkungen auf die Strategien, Ziele und Inhalte forstlicher beruflicher Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie auf das Selbstverständnis der Forstlichen Bildungszentren. In der Fachtagung soll daher diskutiert werden, welche Konsequenzen die forstliche Berufsbildungsarbeit aus den sich ändernden Rahmenbedingungen ziehen muss, aber auch wie forstliche Berufe für junge Menschen weiterhin attraktiv gestaltet werden können. Es sollen Antworten darauf gefunden werden, wie der Wissenstransfer künftig gestalten werden muss und welche Akteure künftig wie zusammenarbeiten müssen. Auch die Frage, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die forstliche berufliche Bildung hat, wird nicht außer Acht gelassen.

Die Fachtagung richtet sich an leitende und stellvertretende Leitende von Forstlichen Bildungszentren, an Entscheidungstragende aus den Bereichen Personal, an Vertretende aus den Bereichen forstliche Dienstleistung, Arbeitnehmervertretungen, Naturschutz und alle interessierten Gruppen und Akteure und Akteurinnen der Wertschöpfungskette Holz. Mit ihnen werden in Einzelgruppen Strategien diskutiert und konkrete Lösungsansätze erarbeitet.

„Wir wünschen uns, dass die Seminarergebnisse einen Diskurs zum Thema Zukunft der forstlichen Bildung ermöglichen und eine weitere Kommunikation initiieren. In der forstlichen Öffentlichkeit und der Politik muss intensiver über den Stellenwert forstlicher Berufsbildung gesprochen werden, fordert Wagner.

Ihre Anmeldungen sind bis zum 30.04.2018 unter helga.schoolmann-hax@kwf-online.de möglich. Seminar-Gebühren werden nicht erhoben. Für die Verpflegung wird eine Pauschale von 30 Euro berechnet. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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P. Harbauer

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