• 400.jpg
  • kwf01.jpg
  • navi_harvest.jpg
  • buche.jpg
  • Esche.jpg
  • 240_.jpg
  • web_Eichenbestand_01.jpg
  • 020_.jpg
  • Impression.jpg
  • web_IMAG0013.jpg
  • kwf03.jpg
  • kwf02.jpg

Interforst 2018 – KWF-Sonderschau: Vom Keimling zum Kantholz – die Prozesskette mit digitalen Zwillingen

Vier Tage mit KWF-Foren für Praktiker, Unternehmer, Waldbesitzer und Brennholzselbstwerber

Pressemitteilung 11/2018

Auf der Interforst, die vom 18. bis 22. Juli 2018 auf dem Messegelände in München stattfindet, präsentieren sich die Forst- und Holzwirtschaft in ihrer gesamten Bandbreite. Das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) zeigt daher im Rahmen einer Sonderschau die Prozesskette des Holzes – vom Keimling zum Kantholz – beispielhaft an zahlreichen Stationen. Dabei wird außerdem gezeigt, was Forstwirtschaft 4.0 heute schon ist und in Zukunft sein wird. Im Herzen der Sonderschau werden die virtuelle Abbilder – die sog. digitalen Zwillinge - der realen Dinge und Leistungen gezeigt, die entlang der Prozesskette im realen Bereich vorgestellt werden. Das Durchspielen von Szenarien zur Entscheidungsoptimierung und der umfangreiche Datenaustausch zwischen den Mitspielern in der Prozesskette sind entscheidende Vorteile der Digitalisierung. Deren Ziel ist das passgenaue und nachhaltige Bereitstellen des Rohstoffes Holz für die Forst- und Holzwirtschaft.

In der Mitte der Messehalle B6 werden den Besuchern auf einer Sonderschaufläche von rund 1600 qm an einem Rundparcours alle Stationen vorgeführt, die das Holz „vom Keimling bis zum Kantholz“ durchläuft. Gestartet wird mit der Bestandesbegründung, die von der Erzeugergemeinschaft für Qualitätsforstpflanzen Süddeutschland (EZG) gezeigt wird. Dem schließt sich die Jungwuchs- und Jungbestandspflege an, wo die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) zusammen mit Fachleuten des Forstlichen Bildungszentrums Laubau und des KWF den sicheren Einsatz moderner Akkutechnik vorführt. Es folgen Stationen zur Walderschließung und Waldinventur unter Einsatz moderner Drohnentechnik UAS (Unmanned Aerial Systems). Was moderne Forstschlepper heute alles zu leisten imstande sind, wird ebenso erläutert wie die Vorteile für die Bodenschonung beim Einsatz einer Traktionshilfswinde am Hang oder des neu entwickelten - erstmals auf der Interforst 2018 vorgestellten - OnTrack-Forwarders. Auch Holzvermessung und Sortierung im Wald und im Werk werden gezeigt. Sie bilden die entscheidenden Weichenstellungen dafür, wohin der Weg des Holzes letztendlich geht. Abgerundet wird das Ganze durch eine Produktschau die zeigt, dass man aus Holz (fast) alles machen kann. Dabei werden Beispiele für die stoffliche und die energetische Nutzung des Rohstoffes gezeigt.

Umgeben von der realen Welt der Prozesskette Holz befindet sich in der Mitte der Sonderschaufläche die digitale Transformation im virtuellen Wald der Forstwirtschaft 4.0. Wie sieht die vierte industrielle Revolution im Wald aus? An welchen Stellen bringt eine solche Vernetzung dem Cluster Wald und Holz Vorteile? Sicher ist, dass die Herausforderungen an den Cluster stetig steigen. Das Bereitstellen und Nutzen des Holzes ist komplex und wird stetig komplizierter, gleichzeitig soll aber auch die mobilisierte Holzmenge steigen. Hier setzt die Idee von Wald und Holz 4.0 an. Der zentrale Gedanke ist, die verschiedenen Partner im Cluster zu vernetzen, um eine einfache und übergreifende Kommunikation zu ermöglichen. Dadurch werden Synergien geschaffen, um eine effektivere Arbeit im Cluster zu gewährleisten.

Gestaltet wird dieser Teil im Wesentlichen von der RWTH Aachen, der TU München sowie dem KWF. An sieben Stationen - welche die Inhalte des äußeren Parcours spiegeln - wird gezeigt, wie die digitalen Zwillinge des Keimlings, des Baums, später des eingeschnittenen Stamms und schlussendlich - exemplarisch für die Produktvielfalt - des Kantholzes in eine Interaktion treten. So wird z.B. simuliert, wie sich der Baum mitsamt seiner Artgenossen entwickelt und welche Auswirkungen unterschiedliche Durchforstungsarten auf Bestandesstruktur und Wachstum haben. Dadurch wird deutlich, welche Chancen darin liegen, Daten unter den „Mitspielern“ in der Prozesskette Holz auszutauschen und welche Vorbehalte dagegen durchaus begründet oder unbegründet sind.

Neben der Sonderschau findet an vier Messetagen das KWF-Forenprogramm statt. Von Donnerstag bis Sonntag werden den Besuchern Vorträge und Diskussionen geboten. Der erste Tag widmet sich der Forsttechnik und beschäftigt sich mit Fragen zur Holzernte im Laub und dem Einsatz von IT bei der Holzernte. Am zweiten Tag dreht sich alles um den Gesundheitsschutz – z.B. um Innovationen für die Sicherheit in Forstbetrieben oder die Sicherheitskultur. Um Ausschreibungen und neue Geschäftsfelder bei forstlichen Dienstleistungen geht es am Tag der Forstunternehmer. Am Sonntag geht es um das Holz machen. Dabei werden Waldbesitzern und Brennholzselbstwerbern zahlreiche Hinweise zur Schutzausrüstung bzw. zur Technik sowie Arbeitsweisen gegeben.

4613 Zeichen (mit Leerzeichen)

P. Harbauer

Um etwas Orientierung in die vielen Neuheiten zu bringen, die auf der Messe präsentiert werden, veröffentlicht das KWF eine Neuheitenbroschüre. Sie enthält 40 - von den KWF-Fachressorts kuratierte - Neuheiten. Die Broschüre steht zum Download als PDF bereit. als PDF bereit.

Interforst

interforst logolett rgb
interforst logo rgb

Das KWF ist wieder dabei!
18. - 22.Juli 2018

Schild RettungspunktRettungspunkte im Wald
Infos und Downloads

Interner Bereich

Aktuell sind 114 Gäste und keine Mitglieder online